Sie ist der wahre Star unserer Region, aber die schöne Rothaarige, die unser Land und unsere Wiesen bevölkert, war nicht immer so erfolgreich wie heute. Kennen Sie ihre Geschichte wirklich?

Seit dem 17. Jahrhundert wurden Limousin-Ochsen für landwirtschaftliche Arbeiten eingesetzt, die für ihre Rasseeigenschaften bekannt waren. Nachdem sie ihre landwirtschaftliche Karriere beendet hatten, wurden sie für den Verzehr in die großen Städte gebracht. In den 1930er Jahren erlebte die Limousin-Rasse aufgrund der Mechanisierung der Landwirtschaft einen regelrechten Niedergang. 

Ab den 1960er Jahren kehrte sich der Trend um. Régis Coudert, ein Züchter und Selektierer im Herzen des Ortes Meilhards im Nordosten des Departements Corrèze, versuchte, die Limousin-Rasse wieder populär zu machen, um junge Leute dazu zu bringen, diese Rasse weiter zu züchten. 

Seine damals revolutionäre und innovative Idee war es, die Kühe aus den Ställen zu holen und sie das ganze Jahr über, im Sommer wie im Winter, auf die Wiesen zu treiben, wo sie nach Belieben gutes Gras grasen konnten, das zudem kostenlos und reichlich vorhanden war.

Laurence Léonard

Symbolischer Star unserer Region

Die Limousine: eine schöne Rothaarige mit fesselndem Blick, deren Fell die grünen Wiesen der Corrèze erleuchtet.

Die Selektionsbemühungen der Züchter führten zunächst 1886 zur Gründung des Herdbuchs und dann seit den 1960er Jahren zu einem kontinuierlichen Aufschwung der Rasse. Seit dieser Zeit hat sich die Rasse in über 70 Ländern weltweit und auch in Frankreich stark ausgebreitet, wo sie heute mit 900.000 bis 1.150.000 Zuchtkühen die zweitgrößte Mutterkuhrasse Frankreichs ist.

Das Fleisch der Limousin-Rasse hat viele geschmackliche Qualitäten. Es vereint Zartheit und Geschmack, aber was es am meisten charakterisiert, ist die feine Körnung des Fleisches, die ihm seine bemerkenswerte Zartheit verleiht. Es ist ein Fleisch mit wenig Fett, das jedoch fein marmoriert ist, um Geschmack, Weichheit und Saftigkeit zu gewährleisten.

Dieser Erfolg hat auch dazu geführt, dass sie zu einem starken Symbol der limousinischen Identität geworden ist.

Heute gibt es sogar einen agro-touristischen Park, der ihm gewidmet ist: der limouzinepark.

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